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Bürgerstiftung Rheinviertel und Forum Bad Godesberg:Schockanrufe - warum sie funktionieren

Fachleute berichten aus ihrer Praxis, geben Hinweise zur Vorbeugung und erläutern, wie man nach einem Betrug mit den Folgen umgehen kann.
Handy
Datum:
19. Juni 2026
Von:
Alice v. Spee, Julia Heidler

Betrug verstehen, vorbeugen und verarbeiten

Ob „Enkeltrick“, der falsche Kommissar oder ein angeblicher Rechtsanwalt – es gibt viele Anrufer, die nichts Gutes im Sinn haben, wenn sie überfallartig Menschen kontaktieren. Denn es geht immer um Geld oder Wertgegenstände, die binnen kurzer Zeit in scheinbar höchster Not an eine fremde Person übergeben werden müssen.   

Über 1.000 Anzeigen in Bonn allein 2025 sprechen eine deutliche Sprache: Betrug am Telefon kann jeden treffen und führt zu erheblichen finanziellen Schäden bei den Betroffenen. Ältere Menschen sind besonders gefährdet, hier ist der Schockanruf der häufigste Straftatbestand.  

Warum funktionieren Schockanrufe überhaupt? Was passiert mit den Opfern nach der Tat? Das untersucht Luise Dinger, Wolfgang-Picken-Stipendiatin der Katholischen Hochschule NRW, in ihrer Promotion. Sie stellt am 19. Juni erste Ergebnisse ihrer Arbeit in Bad Godesberg vor. 

Expertinnen und Experten der Polizei Bonn aus den Bereichen Betrugsdelikte, Kriminalprävention und Opferschutz berichten aus der alltäglichen Praxis. Ein Fokus wird außerdem darauf liegen, wie die Opfer eine solchen Straftat unterstützt werden und wir uns alle schützen können. Fragen aus dem Publikum sind möglich.  

 

Das Wolfgang-Picken-Stipendium der Bürgerstiftung Rheinviertel

Zur Erinnerung an den 2024 verstorbenen Stiftungsgründer Pfarrer Dr. Wolfgang Picken initiierte die Bürgerstiftung gemeinsam mit der Katholischen Hochschule NRW (katho) ein Stipendium, das seinen Namen trägt. Es wird als Zuschuss für Reise- oder Sachkosten exklusiv an Promovierende an der katho NRW vergeben. Die Bürgerstiftung Rheinviertel stellt jährlich bis zu 10.000 Euro für die Stipendien bereit.